Weiter nach Süden

Leider hat es in Opotiki nicht so ganz geklappt mit dem Fruit Picking, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nachdem wir an zwei Tagen auf den Plantagen waren, um Kiwis zu pflücken, gab es keine Arbeit mehr, da es irgendwelche (organisatorischen ?) Probleme gab und wir dadurch nicht arbeiten konnten. Wir hatten daher das Wochenende frei und haben mehrere kleine Wanderungen in der Umgebung gemacht. P1070357aP1070346aAußerdem konnten wir uns vom Campingplatz aus kostenlos Kayaks ausleihen, mit denen wir dann ins Meer gehen konnten. Durch die hohen Wellen war es gar nicht so einfach, auf dem kleinen Bott zu bleiben. Aber wenn man einmal durch die Brandung gekommen war, konnte man sich auf den Wellen treiben lassen. Auf dem Rückweg zum Strand wurde man dann wieder von der Brandung erfasst und zum Strand gespült. Wenn man das Gleichgewicht auf dem Boot hielt, konnte man innerhalb weniger Sekunden auf einer Welle zurück zum Strand surfen. Wesentlich entspannter, also auf dem Weg hinaus aufs Meer gegen die Wellen anpaddeln zu müssen. P1070360_stitcha

Am Montag Abend sind Daniel und ich dann Richtung Süden aufgebrochen. Christina und Max sind mit dem Überlandbus zurück nach Auckland gefahren, um sich dort ein Auto zu kaufen.
Es hat sich ergeben, dass Max die nächste Zeit alleine reisen möchte, da er nur bis Mitte August hier in Neuseeland bleiben möchte und dadurch schneller voran kommen „muss“.

Daniel und ich sind in Murupara, einem 1800 Einwohner Dörfchen geblieben, und haben dort etwas die Gegend erkundet. Dienstag Abend haben wir uns wieder mit Christina getroffen, die sich ein eigenes Auto in Auckland gekauft hat. Auch Max hat sich ein Auto gekauft, um Neuseeland zu bereisen. Hier in Neuseeland braucht man wirklich ein eigenes Auto, um die schönen Orte außerhalb der Städte zu erkunden. Ohne Auto ist dies fast unmöglich.P1070367_stitcha

Am nächsten Tag, am Mittwoch, haben wir uns spontan entschieden, den Great Walk am Lake Waikaremoana zu machen, einer 4 tägigen Wanderung. Dies war ein weiterer Höhepunkt hier in Neuseeland, für den ich einen eigenen Blogeintrag geschrieben habe…