Northland Teil 3

Am nächsten Tag sind wir dann wieder etwas weiter nach Norden gefahren, um auf den ca. 419m hohen Berg Mt Mania zu steigen. Wenn ich mich nicht verzählt habe, waren es 1066 Treppenstufen, um auf den Berg zu kommen. Es hat sich aber gelohnt! Denn oben angekommen hatten wir eine super Aussicht. P1060770aP1060756aAber es war sehr sehr windig. Man musste echt aufpassen, dass man nicht vom Felsvorsprung, auf dem wir saßen, herunter geweht wurde. Oben, auf dem Berg, sind wir dann noch einem etwas weniger offiziell aussehendem Weg über Felsen und durch Gebüsch gefolgt, der uns noch ein Stück höher gebracht hat. Also wieder etwas abseits von den normalen Touristenrouten, aber das finde ich ja gerade gut.P1060765aNachdem wir wieder am Auto waren, haben wir uns einen Campingplatz für unsere letzte Nacht mit dem Camper rausgesucht. Diesmal einen wieder an der Westküste, an einem kleinen aber sehr schönen See. Dort angekommen, sind Christina, Daniel und ich auf einem 2 stündigen Weg einmal um den See gelaufen. Sarah und Max hatten nach der Bergtour keine Lust mehr und sind lieber am Auto geblieben. Wir haben nur wenige Meter vom Strand geparkt, sodass man auch sehr gut hätte schwimmen gehen können, wenn man gewollt hätte. Aber an dem Tag war es leider ein bisschen zu kalt dafür. Am Abend haben wir uns noch nach draußen auf eine Bank gesetzt. Es war zwar leider immer mal wieder bewölkt, aber wenn der Himmel mal frei war, hatten wir einen super Nachthimmel mit unzählligen Steren der Milchstraße über uns. Ich bin mir sicher, dass das – trotz Wolken – einer der besten Nachthimmel gewesen ist, den ich jemals gesehen habe. Ich kann es kaum erwarten hier den Himmel zu sehen, wenn mal keine Wolke am Himmel ist und ich möglichst weit von allen größeren Städten entfernt bin, und es dadurch absolut dunkel ist. Das wird bestimt echt hammer sein!P1060796a

Am nächsten Morgen (Mittwoch) haben wir uns sehr früh den Wecker gestellt, um den Sonnenaufgang beobachten zu können. Dafür sind wir sind auf den Hügel neben dem Campingplatz gestiegen. Von Dort hatten wir einen traumhaften Blick über sanfte, grasbewachsene Hügel. Und nach ein paar Minuten konnten wir sehen, wie sich die Sonne Stück für Stück über den Horizont bewegte. Ein richtiger Traum-Sonnenaufgang im Auenland. Nur Hobbits habe ich keine gesehen.P1060800_stitchaP1060814aNach dem Frühstück mussten wir leider wieder Richtung Auckland fahren. Nach diesen 6 Tagen im Camper habe ich eigentlich keine Lust zurück in die Stadt zu fahen. Aber wir müssen den Camper ja leider wieder abgeben.

Hier in Auckland hat es dann aber leider nicht so ganz geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollten eigentlich zurück in das Hostel, in dem wir die eine Woche in Auckland verbracht hatten. Aber als wir dort angekommen sind, wurde uns gesagt, dass das gesamte Hostel ausgebucht ist. Also haben wir uns dazu entschieden, als erstes unseren Camper zurück zu geben und dann im Partnerbüro hier in Auckland nach einem günstigen Hostel zu fragen. Wir sind also bis oben hin vollgepackt vom Camperstellplatz 15 Minuten oder so (es hat sich angefühlt wie Stunden) zum Büro hier gelaufen und haben gerade ein günstiges Hostel gebucht.

Aber der Plan ist jetzt nach einer, maximal zwei Nächten weiter zu ziehen, um einen Job zu suchen und Neuseeland weiter zu entdecken! Eben haben wir uns das Auto von den anderen beiden Deutschen angeschaut und entschieden, dass wir das Auto kaufen wollen. Wenn alles klappt, haben wir morgen Mittag dann ein Auto, mit dem wir weiter fahren können! Also mal sehen, ob alles klappt und wie es dann weiter geht 😀

Wir 5 haben uns aber auf jeden Fall sehr gut verstanden und es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit dieser Gruppe zusammen zu reisen! Ich hoffe, dass wir uns wieder treffen und weiter dieses unbeschreibliche Land zusammen erkunden können, auch wenn sich unsere Wwege hier in Auckland fürs erste trennen werden.

Es war auf jedennfall ein super Anfang für das Abenteuer Neuseland und ich bin sehr gespannt wie es weiter gehen wird.

2 Kommentare

  1. Hallo Jens,
    wir freuen uns, an deinem Aufenthalt in Neuseeland teilhaben zu können!
    Herzliche Grüße von Gerd, Martina und Anja

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